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Lutz Kornowski

Alter: 28 Jahre
Gewerk: Maurer , Meister/in

Handwerkskammer Dortmund

Meister/in bei Eckhardt Bau GmbH in 58285 Gevelsberg

Wunschlos glücklich

„Ich habe bisher viel erreicht, bin sehr zufrieden in meiner Firma und glücklich verheiratet“, fasst Maurer- und Betonbaumeister Lutz Kornowski, 28 Jahre, aus Gevelsberg zusammen. „Schon seit ich klein bin, habe ich immer gerne geknöstert. Zum zehnten Geburtstag habe ich meinen ersten Akkuschrauber bekommen.“ (Für alle, die es nicht wissen sollten: „Knöstern“ kommt aus der rheinischen Alltagssprache und steht für „basteln“ oder „herumwerkeln“.)

Für Lutz war immer klar, dass er etwas Handwerkliches lernen möchte – ein Bürojob kam nicht infrage. In seiner Schule gab es damals einen Ausbildungspakt. „Dort haben sich Unternehmer vorgestellt, um Kontakte zu knüpfen und Azubis zu finden.“ Auf diese Weise lernte der zielstrebige Maurer seinen heutigen Chef kennen und arbeitet nun seit mehr als zehn Jahren bei der Gevelsberger Eckhardt Bau GmbH. „Jeder Bau ist anders, so auch jede Aufgabe. Jeden Tag steht man vor neuen Herausforderungen, welche das Handwerk abwechslungsreich, vielfältig und fordernd machen. Es ist schön, am Ende zu sehen, was man mit seinen eigenen Händen erschaffen hat.“ Sowohl auf der Arbeit als auch privat ist Lutz mit seinem hilfsbereiten Wesen stets zur Stelle. „Und ich bin die Ruhe selbst. Nur auf der Baustelle herrscht auch mal ein etwas rauerer Ton“, lacht er.

„Durch den Umbau des Hauses meiner Eltern habe ich die Leidenschaft zum Handwerk noch intensiver entdeckt. Dort war ich auf mich alleine gestellt und habe mir viele Tricks und Kniffe beigebracht“, erzählt Lutz weiter. Generell tobt er sich in seiner Freizeit gerne handwerklich aus. „Ich bin in einer Kirmesgruppe tätig und baue gemeinsam mit meinen Vereinskollegen Jahr für Jahr einen Kirmeswagen.“ In seiner Stadt ist Lutz sogar die Symbolfigur der Kirmes – der „Hammerschmied“, welcher an die hart arbeitenden Menschen erinnern soll. „Also gibt es dort auch die Verbindung zum Handwerk“, lächelt er.

Der Maurer und Betonbauer weiß die Wichtigkeit seines Berufs und des Handwerks im Allgemeinen zu schätzen: „Würden alle studieren und im Büro arbeiten, hätten wir weder ein Dach über dem Kopf noch fließend Wasser und Strom.“ Dementsprechend hofft er, dass das Handwerk wieder interessanter für junge Leute wird. „Wir brauchen das Handwerk“, stellt Lutz mit Blick in die Zukunft fest. Auf jeden Fall besteht die Möglichkeit, dass der jetzige „Hammerschmied“ diese Botschaft künftig auch als ‚Mister Handwerk‘ in die Welt hinaustragen könnte.

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