Handwerks Miss Mister
Handwerks Miss und Mister Handwerks Kochshow Handwerks Macher

Theresa Nau

Alter: 33 Jahre
Gewerk: Bäckerin , Meister/in

Handwerkskammer für München und Oberbayern

Meister/in bei Bäckerei Konditorei Nau in 82272 Moorenweis

Selbstbeschreibung:

Ich bin ehrgeizig, pflichtbewusst und sehr selbstkritisch. Ordnungsliebend und pflichtbewusst. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Zielen, will immer dazu lernen und mich in vielen Dingen weiterbilden, die mich interessieren. Meine Frau würde mich als sehr zuverlässig, empathisch und hilfsbereit bezeichnen, allerdings auch als sehr ungeduldig und in gewissen Sachen wohl etwas pedantisch. Wenn ich etwas mache, dann entweder ganz oder gar nicht. Ich liebe es, ein Handwerk (in meinem Fall das Bäckerhandwerk) auszuüben und habe mir genau deswegen auch eine Breze tätowieren lassen. Ich identifiziere mich mit dem Bäckerhandwerk, weil ich seit Kindheit an damit im elterlichen Betrieb aufgewachsen bin. Zusammen mit meinem Bruder werde ich demnächst unseren Betrieb übernehmen und bin stolz unsere Bäckerei weiterführen zu dürfen und zu können.


Das tue ich am liebsten in meiner Freizeit:

Sport, Musik hören und machen, alles was mit Handwerk zu tun hat.


Sport:

Krafttraining, Laufen

Sicher in die Zukunft

„Das Handwerk ist der Grundbaustein für alles auf der Welt!“, ist sich Theresa Nau, 33-jährige Bäckermeisterin aus Grunertshofen, sicher. „Deshalb ist es enorm wichtig, dem Handwerk endlich wieder mehr Beachtung und Pflege zu schenken und die Menschen dafür zu begeistern!“

Theresas Eltern führen eine Familienbäckerei, die in ihrer Geschichte bis in das Jahr 1909 zurückreicht. „In der Backstube hing eine Schaukel, in die mein Bruder und ich gesetzt wurden. Jeder, der vorbeikam, hat uns angeschubst“, erinnert sich die Bäckerin glücklich an ihre Kindheit zurück. „Ich bin zwar im Handwerk aufgewachsen, wurde aber nie dazu gezwungen, dort zu arbeiten. So habe ich zunächst mein Abitur gemacht.“ Im Rahmen ihrer Facharbeit in Musik gewann sie Einblicke in den Beruf des Instrumentenbauers und durfte sogar ein eigenes Instrument bauen. „Da habe ich die Liebe zur handwerklichen Tätigkeit entdeckt und anschließend eine Ausbildung zur Instrumentenbauerin gemacht.“ Jedoch gestaltete sich das Finden einer Arbeitsstelle in diesem Gewerk schwierig. „Es gibt so wenige Instrumentenbaubetriebe. Also habe ich übergangsweise eine Ausbildung im familieneigenen Betrieb begonnen.“ Und dort arbeitet die Bäckermeisterin bis heute mit höchster Zufriedenheit. Gemeinsam mit ihrem Bruder wird sie den Familienbetrieb demnächst übernehmen.

„Ich stelle mit meinen Händen Produkte her, die andere genießen und vor allem satt machen. Dabei kann ich kreativ sein, betätige mich körperlich und darf jeden Tag aufs Neue den Duft von frischen Backwaren auskosten“, lächelt Theresa – und hofft, dass sie dies noch lange tun kann. „Das Handwerk ist nicht weniger wert als andere Berufe. Es hat einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft verdient“, äußert sich die 33-Jährige weiter. „Nach dem Abitur muss man nicht unbedingt studieren. Viele Handwerker, dazu gehören mein Bruder und ich, machen ihr Abitur, aber entscheiden sich danach trotzdem fürs Handwerk.“

Durch den Bau ihres Eigenheims sowie die Corona-Zeit hat die ehrgeizige Handwerkerin noch einmal mehr verinnerlicht, „dass ohne das Handwerk nichts geht“. „Seit Corona ist mir umso mehr bewusst, dass Handwerksberufe so zukunftssicher sind wie kaum andere Tätigkeiten. Darüber hinaus haben meine Frau und ich erst vor Kurzem den Traum eines Eigenheims verwirklicht – und auch da hat sich bestätigt: Ohne das Handwerk mit seinen zahlreichen Gewerken gerät alles ins Stocken“, unterstreicht Theresa mit der Hoffnung, dass die Wichtigkeit des Handwerks seitens aller Menschen erkannt wird.

DANKE FÜR IHRE FREUNDLICHE UNTERSTÜTZUNG:
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