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Miss Handwerk 2011: Eine mega schöne Zeit!

Maler- und Lackiererin Michaela Lang gewann 2011 als erste Handwerkerin den Titel Miss Handwerk. Ein Rückblick.

 

Alles fing mit einem Handstand an. Michaela Lang gehörte mit zu den ersten Handwerkerinnen, die eine Einladung zum Start des Fotoshootings von "Germany’s Power People" bekamen. Schnell stellt sich heraus, dass Michaela eine begeisterte Sportlerin ist. Daraus entstand die Idee, dass die Maler- und Lackiererin ein Gemälde an der Wand des Berufsbildungszentrum nachstellen sollte. Das Motiv: ein Düsseldorfer Radschläger. "Das war gar nicht so einfach", lacht Michaela bei unserem Telefongespräch. "Das war mein erster Handstand mit einem Pinsel in der Hand." Das Motiv findet sie bis heute sehr lustig. Nach dieser sportlichen Einlage kam gleich das nächste Highlight: das Fotoshooting.

Eine turbulente Zeit

Michaela Lang gewann gemeinsam mit Dirk Leven die Wahl Miss und Mister Handwerk 2011.Mit dem Foto erreicht Michaela auf Anhieb einen Platz im Handwerkskalender. Wenige Wochen später folgte die Nominierung zur ersten Wahl "Miss und Mister Handwerk 2011" auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Zehn Jahre später erinnert sie sich gerne an den Tag zurück. "Es war ein absolutes Highlight. Die Wahl in München war total turbulent", beschreibt sie die aufregende Zeit auf dem Catwalk in München. "Wir waren natürlich aufgeregt. Klar. Aber selbstverständlich wollten wir auch gewinnen", sagt sie und betont dabei: "auf der anderen Seite hat jeder Teilnehmer aber den anderen Kandidaten*innen den Gewinn gegönnt. Ich war wirklich mega, mega aufgeregt."

Umso größer die Freude der damals 19-Jährigen, als sie den Titel mit nach Hause in das saarländische Niederwürzbach nehmen kann. Nach wie vor verbindet sie auch ein freundschaftliches Verhältnis zu Dirk Leven, erster Mister Handwerk 2011. Allein dafür habe sich ihre Teilnahme gelohnt, schildert sie im Gespräch begeistert wie am ersten Tag ihre Eindrücke.

Optimaler Wiedererkennungswert

Die Zeit nach der Wahl war spannend. Aus dem ganzen Land landeten Interviewanfragen auf dem Tisch des Malerbetriebs Lang. Viele Anfragen regionaler Radiosender folgten ebenso. "Das war spannend und für mich als Handwerkerin eine absolut außergewöhnliche Situation plötzlich als Interviewpartnerin in der Öffentlichkeit zu stehen. Zugleich aber wunder-, wunderschön endlich mal das Handwerk zu präsentieren und zeigen zu können, wie schön es im Handwerk sein kann und wie toll es ist, im Handwerk zu arbeiten."

Tausend schöne Momente

Michaela Lang nutze die Zeit als Miss Handwerk, um die attraktive Seite ihres Berufs und der Branche zu zeigen.Für Michaela war das Jahr als Miss Handwerk mit tausenden schönen Momenten gespickt. Besonders ist ihr ein Unterwassertraining in Erinnerung geblieben. Gerade macht sie da in Wittlich an der Mosel einen Tauchschein, als sie mitten im Training ein älteres Ehepaar Michaela im Tauchbecken anspricht: "'Sind Sie nicht die Miss Handwerk? Wir haben über Sie in der Zeitung gelesen.‘ Ich war total perplex, dass mich Menschen einfach so erkennen."

Eine andere schöne Erinnerung ist die ZDF-Reportage. In der Doku "Ein Tag als …" schlüpfte eine Reporterin in den Beruf der Maler- und Lackiererin. Einen Tag lang werden Handwerkerin und Reporterin von einem Fernsehteam begleitet. Daraus resultierte eine zehnminütige Reportage in der ZDF-Drehscheibe. "Für meinen Vater und mich war es eine zehnminütige Reportage über unseren Malerbetrieb Lang. Und für mich schier unfassbar, dass es plötzlich über mich und meinem Beruf einen Beitrag im Fernsehen gab."

Immer höher auf der Karriereleiter

Auch beruflich ging es für die Malermeisterin nur bergauf. Kurz vor dem Fotoshooting schloss sie ihre Ausbildung zur Gesellin ab. 2013 folgte die Meisterschule. Mitschüler erinnern sich zwei Jahre später noch an die Miss Handwerk 2011. "Viele wussten, dass es das Deutsche Handwerkblatt gibt und das Medium der Veranstalter des Wettbewerbs 'Germany’s Power People‘ und der Wahl Miss und Mister Handwerk ist." Inzwischen bereitet sich Michaela auf die Betriebsnachfolge im väterlichen Betrieb in den nächsten Jahren vor.

Eine bleibende Erinnerung

Zehn Jahre nach dem Shooting und der Wahl ist Michaela durch die Bank weg glücklich über ihre Entscheidung, an dem Wettbewerb teilgenommen zu haben. Jedem Handwerker und jeder Handwerkerin möchte sie ans Herzen legen, auf jeden Fall einmal mitzumachen. "Wagt den Schritt, nutzt Eure Chance. Diese Erfahrung alleine beim Shooting dabei zu sein, das hat so viel Spaß gemacht", macht sie Handwerk*innen Mut, an dem Contest des Handwerks teilzunehmen. "Diese Erfahrung kann mir keiner nehmen. Ich würde es jederzeit wiederholen."

An weiteren Wettbewerben hat die Saarländerin seitdem allerdings nicht mehr teilgenommen. "Die Miss Handwerk war so ein Highlight. Das lässt sich nicht toppen."

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