Selbstbeschreibung:
Ich bin Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik und aktuell auf dem Weg zum Meister. Mein Hauptberuf ist die Tätigkeit als Ausbilder bei der Kreishandwerkerschaft, wo ich mein Wissen und meine praktische Erfahrung an den Nachwuchs im Handwerk weitergebe. Dabei lege ich großen Wert darauf, nicht nur fachliche Inhalte zu vermitteln, sondern auch Verständnis für Zusammenhänge und sauberes, verantwortungsbewusstes Arbeiten zu fördern. Durch meine tägliche Arbeit in der Praxis sowie meine Weiterbildung entwickle ich mich fachlich und persönlich kontinuierlich weiter. Ich stehe für Zuverlässigkeit, klare Kommunikation und den Anspruch, junge Fachkräfte bestmöglich auf ihren beruflichen Weg vorzubereiten.
Das tue ich am liebsten in meiner Freizeit:
In meiner Freizeit reise ich gerne und nutze die Zeit, um neue Orte und Kulturen kennenzulernen. Außerdem treibe ich regelmäßig Sport, um einen Ausgleich zum Arbeitsalltag zu schaffen und mich fit zu halten. Darüber hinaus gehe ich verschiedenen Hobbys nach, die mir helfen, abzuschalten und neue Energie zu tanken. Besonders gerne bin ich dabei in der Natur unterwegs – sei es beim Spazierengehen, Wandern oder einfach, um draußen Zeit zu verbringen und den Kopf freizubekommen.
Warum möchte ich Miss/Mister werden:
Ich möchte Mister werden, da ich als Ausbilder eine besondere Verantwortung für den Nachwuchs im Handwerk trage. In dieser Rolle habe ich die Möglichkeit, junge Menschen nicht nur fachlich auszubilden, sondern sie auch für die Elektrotechnik zu begeistern. Mir ist es wichtig, die Vielseitigkeit und die schönen Seiten dieses Berufs aus jeder Perspektive zu vermitteln – sowohl aus praktischer als auch aus theoretischer Sicht. Als Ausbilder sehe ich mich dabei auch als Botschafter des Handwerks, der zeigt, wie spannend, zukunftssicher und wichtig die Elektrotechnik ist. Der Meistertitel ist für mich der nächste konsequente Schritt, um dieser Verantwortung noch besser gerecht zu werden und mein Wissen sowie meine Erfahrung auf einem höheren Niveau weiterzugeben.
MIT ENERGIE FÜR AZUBIS
Damian Kruza weiß, wie es ist, noch einmal neu anzufangen. Ursprünglich kommt der 40-Jährige aus der Systemgastronomie. Doch handwerkliche Tätigkeiten hatten ihn schon immer interessiert, Elektrotechnik ganz besonders. Mit 33 Jahren entschied er sich deshalb für einen Schritt, der Mut und Offenheit verlangt: Er begann noch einmal eine Ausbildung, diesmal zum Elektroniker. Rückblickend war es für ihn genau die richtige Entscheidung. Denn in diesem Beruf findet Damian bis heute das, was ihn begeistert: technisches Verständnis, praktisches Arbeiten und abwechslungsreiche Aufgaben.
Heute ist Damian als Ausbilder und Dozent bei der Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West in Gelsenkirchen tätig. Damit steht für ihn nicht mehr nur die eigene Arbeit im Mittelpunkt, sondern vor allem die Entwicklung anderer. „Die Zusammenarbeit mit jungen Menschen erfüllt mich sehr“, sagt er. Es macht ihm Freude, Auszubildenden etwas beizubringen, sie auf dem Weg zur Fachkraft zu begleiten und mitzuerleben, wie sie fachlich und persönlich wachsen. Besonders wichtig ist ihm, Wissen praxisnah zu vermitteln und junge Menschen bestmöglich auf Prüfungen und Berufsalltag vorzubereiten. Durch seine Tätigkeit ist er regelmäßig bei Zwischen-, Abschluss- und Meisterprüfungen eingebunden und kennt die Anforderungen genau.
Was Damian auszeichnet, merkt man schnell: Er ist gut gelaunt, motiviert, humorvoll, abenteuerlustig und offen für neue Herausforderungen. Diese Energie bringt er in seine Arbeit ein – und in den Umgang mit den Auszubildenden. Er möchte ihnen auf Augenhöhe begegnen, ihre Sprache verstehen und sich dabei nicht verstellen. Ehrlichkeit ist ihm wichtig, auch wenn sie manchmal unbequem sein kann. Junge Menschen, davon ist Damian überzeugt, gewinnt man nicht allein mit Broschüren oder Reden für das Handwerk. Man muss es vorleben, authentisch sein und zeigen, wie modern, vielfältig und spannend es heute ist.
Geprägt haben ihn viele Erfahrungen. Besonders wichtig war der Schritt, vor 22 Jahren nach Deutschland zu kommen. Seitdem hat Damian Herausforderungen gemeistert, neue Wege eingeschlagen und immer wieder dazugelernt. Auch seine berufliche Neuorientierung hat ihm gezeigt, dass man nie zu alt ist, neue Ziele zu verfolgen. Vom Auszubildenden zum Ausbilder und Dozenten zu werden, war für ihn ein weiterer prägender Weg – einer, der ihn täglich motiviert.
In seiner Freizeit sucht Damian vielfältig Bewegung und das Abenteuer: Motorradfahren, Gravelbike-Touren, Stand-up-Paddling, Tennis, Bouldern, Reisen, Angeln und Snowboarden gehören dazu. Außerdem schneidet er leidenschaftlich gern Videos und bearbeitet Bild- und Videomaterial. All das hält ihn fit, ausgeglichen und neugierig.
Als Mister Handwerk möchte Damian zeigen, dass im Handwerk viel mehr steckt als harte körperliche Arbeit: moderne Technik, Digitalisierung, Teamarbeit, Kreativität, Verantwortung und starke Zukunftsperspektiven. Wenn er auch nur einige junge Menschen für diesen Weg begeistern kann, dann hat er für sich bereits viel erreicht.
Fotos: © Sabrina Wacker











