Selbstbeschreibung:
Metallbau ist für mich keine Frage des Berufs – es ist Berufung. Aufgewachsen im elterlichen Familienbetrieb war für mich schon früh klar: Hier will ich dabei sein. Nicht weil ich musste, sondern weil ich es wollte. Seit 11 Jahren bin ich jetzt aktiv im Betrieb tätig, und die Leidenschaft für das Handwerk ist bis heute ungebrochen. Nach meinem Realschulabschluss führte mein Weg über die Berufsfachschule in die Ausbildung zum Metallbauer – die ich in 2,5 Jahren abschloss. Kurz darauf folgte der Meister sowie die Qualifikation zum Schweißfachmann. Mit 27 Jahren bringe ich damit nicht nur Fachwissen mit, sondern auch echte, gelebte Erfahrung aus dem Alltag eines Familienbetriebs. Für mich hört Arbeit nicht mit Feierabend auf – sie begleitet mich, weil sie mich begeistert. Als Meister liegt mir lebenslanges Lernen am Herzen. Gleichzeitig möchte ich diese Begeisterung weitergeben: ob auf Ausbildungsmessen, über Social Media oder im direkten Gespräch – ich setze mich aktiv dafür ein, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern, und ganz besonders für den Metallbau.
Das tue ich am liebsten in meiner Freizeit:
Ehrlich gesagt verschwimmt bei mir die Grenze zwischen Freizeit und Arbeit – und das ist gut so. Wer selbstständig ist, weiß: Die Leidenschaft für den Beruf macht keinen Feierabend, und das möchte ich auch gar nicht anders. Als 1. Vorstand des Gewerbevereins Karlsbad engagiere ich mich dafür, lokalen Unternehmern und Gründern eine Plattform zum Netzwerken zu bieten. Mit knapp 100 – und stetig wachsenden – Mitgliedern zeigt sich, wie viel Potenzial in einem starken regionalen Netzwerk steckt. Auch im Freundeskreis lebt dieser Gedanke weiter: Unter Selbstständigen hilft man sich gegenseitig, und mit Gesellenbrief und handwerklichem Know-how kann man auch privat anpacken und echten Mehrwert schaffen. Das stärkste Fundament in all dem ist jedoch meine Familie. Als Ehemann und werdender Vater weiß ich, wie wichtig es ist, einen Rückhalt zu haben – eine Frau, die diesen Weg mitträgt und unterstützt. Dieses Fundament gibt mir die Kraft, beruflich alles zu geben.
Warum möchte ich Miss/Mister werden:
Mister Handwerk zu werden bedeutet für mich weit mehr als ein Titel – es ist eine Bühne für eine Botschaft, die mir wirklich am Herzen liegt: Handwerk muss in die Mitte der Gesellschaft rücken. Dabei geht es mir nicht darum, den Metallbau über andere Berufe zu stellen. Jedes Handwerk ist wichtig, jedes Gewerk trägt seinen Teil dazu bei, dass unsere Welt funktioniert. Denn eines ist klar: Ohne Handwerk geht schlicht gar nichts. Wer sich für einen Beruf mit den Händen entscheidet, entscheidet sich für etwas Bleibendes – für echte Arbeit, echte Ergebnisse und echte Perspektiven. Handwerk hat goldenen Boden, das stimmt heute mehr denn je. Natürlich liegt mir der Metallbau besonders am Herzen. Aber meine Botschaft an junge Menschen lautet: Auch wenn der direkte Weg vielleicht nicht klappt – bleibt dem Handwerk treu. Eine Ausbildung in einem anderen Gewerk ist kein Umweg, sondern ein Einstieg in eine Welt voller Möglichkeiten. Was mich aber auch antreibt, ist die Sorge um die Zukunft unseres Berufsbildes. Sinkende Ausbildungszahlen im Metallbau, drohende Schulschließungen – das sind keine abstrakten Zahlen, das ist die Realität, in der wir heute handeln müssen. Als Mister Handwerk möchte ich genau dort eine Stimme sein: sichtbar, glaubwürdig und mit beiden Händen mittendrin.










