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Informationen zum Wettbewerb

Miss & Mister Handwerk 2026 repräsentieren das Handwerk

Das Handwerk feiert seine neuen Repräsentanten: Emily Maichle und Maximilian Buerger sind Miss und Mister Handwerk 2026!

Während einer Live-Veranstaltung auf dem Kongress ZUKUNFT HANDWERK wählte eine hochkarätige Jury Emily Maichle, Bestatterin aus Geislingen und Maximilian Buerger, Stuckateur aus Wetter, zu Miss und Mister Handwerk 2026. Die Titelträger werden nun ein Jahr lang das Handwerk deutschlandweit auf Meisterfeiern, Messen sowie in den Medien offiziell vertreten. „Ich bin überwältigt und ich hoffe, dass ich jetzt ganz viele junge Menschen davon überzeugen kann, wie vielfältig das Handwerk ist“, sagt Emily Maichle freudestrahlend nach ihrer Wahl. Auch Mister Handwerk hat sich viel vorgenommen: „Ich möchte vor allem viele junge Menschen dazu ermutigen, ins Handwerk zu gehen.“

 

Miss & Mister Handwerk

Miss & Mister Handwerk ist ein Wettbewerb des Deutschen Handwerksblatt und sucht nach starken Persönlichkeiten, die mit Leidenschaft und Engagement für ihren Beruf brennen. Unser Ziel ist es, das Handwerk ins Rampenlicht zu rücken und besonders junge Menschen dafür zu begeistern. Mit dem Wettbewerb möchten wir eine Plattform bieten, um die Vielfalt und Modernität des Handwerks zu zeigen und authentischen Persönlichkeiten eine Bühne zu geben.

Der Ablauf
Jeder, der einen Handwerksberuf ausübt, kann sich online bewerben - egal ob Azubi, Gesell:in oder Handwerksunternehmer:in. Alter und Aussehen spielen keine Rolle. Wer beim Online-Voting und die Jury überzeugt, sichert sich so einen Platz für das große Power People Kalender-Fotoshooting sowie letztlich für das große Finale zur Wahl von Miss & Mister Handwerk. Weitere Infos zum Ablauf gibt's hier.

Die Jury
Unsere Fach-Jury besteht aus renommierten Expert:innen, Sponsoren und Vertreter:innen der Handwerksbranche. Dazu gehören die IKK classic, die SIGNAL IDUNA Gruppe, der Bundesverband Unternehmerfrauen im Handwerk NRW, Handwerkskammervertreter sowie Miss & Mister Handwerk des Vorjahres. 

Gewinne und Vorteile
Miss & Mister Handwerk repräsentieren ein Jahr lang auf verschiedenen Veranstaltungen das Handwerk als Botschafter:in und tragen dazu bei, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Aber das ist noch nicht alles – durch unser großes Power People Netzwerk erhalten sie Zugang zu allen relevanten Akteuren und Marken der Branche. Wir unterstützen und begleiten sie auf ihrem Weg! Außerdem erwartet die Titelträger:in als Gewinn ein 1.000-€-Reisegutschein von schauinsland-reisen! 

Die Erfolgsgeschichte von Handwerks | Miss & Mister
Die Wahl zu Miss & Mister Handwerk hat sich in den letzten Jahren von einem reinen Casting-Event zu einem bedeutenden Image-Event entwickelt.

Ob Zuschauer oder Teilnehmer – die Begeisterung ist groß! Auch die Resonanz in den Medien ist enorm. Nicht ohne Grund wurde das Format Miss & Mister Handwerk durch den Branchenverband Deutsche Fachpresse in der Kategorie „Bester Award 2017“ ausgezeichnet. 

Auch nach Miss & Mister Handwerk sind zahlreiche Teilnehmer:innen aus der Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken. Ein herausragendes Beispiel ist Sandra Hunke, die regelmäßig Einblicke in ihr Berufsleben als SHKlerin gewährt und eine große Fangemeinde in den sozialen Medien aufgebaut hat. Ebenso haben sich Zimmerin Lea Heuer, Steinmetzin Luisa Lüttig sowie Joscha Eggert, Raumausstatter und Deko-Queen Teilnehmer, erfolgreich als Influencer etabliert.

Zahlreiche ehemalige Teilnehmer setzen ihr Engagement für die Branche auch nach dem Wettbewerb fort, sowohl in sozialen Projekten in Deutschland als auch international. Initiativen wie "Buntes Handwerk", ins Leben gerufen von Maren Kogge, fördern Vielfalt und Toleranz im Handwerk, indem sie Solidarität, Gleichberechtigung und Menschenrechte unterstützen. Ebenfalls aktiv ist das #TeamHandwerkHilft, initiiert von Jule Rombey, welches erfolgreich Spenden für Kinder in Not gesammelt hat. Durch "Handwerk goes Ruanda", ins Leben gerufen von der Eurwanda Handcraft Foundation, haben ehemalige Teilnehmer:innen wie Maren Kogge, Joscha Eggert, Mara Pischl und Jule Rombey gemeinsam mit anderen Handwerker:innen verschiedene Projekte in Ruanda tatkräftig unterstützt, darunter die Renovierung eines Kinder- und Jugendzentrums.

Wir sind stolz wie aktiv und engagiert unsere Teilnehmer:innen der HMM-Familie sind, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam an Projekten arbeiten.

 

Miss & Mister Handwerk 2026

Emily Maichle – Bestatterin 
Optimistisch, ehrgeizig und empathisch – das sind die drei Eigenschaften, mit denen sich die 25-jährige Bestattermeisterin Emily Maichle selbst beschreiben würde. Vor allem die Empathie ist in ihrem Beruf natürlich unabdingbar wichtig. Aus einem einfachen und sofort nachvollziehbaren Grund: „Bestatterin zu sein heißt, Menschen in schweren Momenten mit Herz und Würde zu begleiten. Jede Geschichte und jede Trauerfeier macht den Beruf so vielseitig und tief berührend“, sagt die Schwäbin, die durch das Familienunternehmen in Geislingen/Steige in den Beruf hineingewachsen ist. „Ich wusste schon früh, dass ich einmal Bestatterin werden will“, sagt sie daher auch. Selbst noch sehr jung, glaubt sie, dass ihr Beruf „für junge Menschen eine sinnstiftende Aufgabe mit Verantwortung, Empathie und der Chance, wirklich etwas zu bewegen“ ist.

Und eben weil der berufliche Alltag der Jungmeisterin so vielfältig und vielseitig ist, gibt es für sie kein Ereignis, das sie besonders geprägt hätte. „Jeder Sterbefall ist einzigartig und berührt auf seine ganz eigene Art und Weise. Hinter jedem Abschied steht ein individuelles Schicksal“, erzählt sie. Allerdings würden ihr die Fälle besonders nahegehen, bei denen junge Menschen betroffen seien. „Das führt mir immer wieder vor Augen, wie kostbar doch das Leben ist“, sagt die 25-Jährige. Und auch wenn es manchmal schwierige Momente gibt, so ist Emily doch überzeugt: „Für mich gibt es keinen schöneren Beruf, keinen, der so vielfältig und berührend zugleich ist.“

Wenn man Emily zuhört, dann merkt man, wie sehr sie für ihre Aufgabe brennt. „Wir arbeiten mit Menschen. Das macht dieses Gewerk so unfassbar besonders“, erklärt sie. Kein Sterbefall gleicht dem anderen, genau diese Einzigartigkeit berührt sie jedes Mal aufs Neue. Und auch wenn Tod und Sterben für viele Menschen nach wie vor Tabuthemen sind, ist es für die 25-Jährige immer wieder besonders, den Hinterbliebenen zuzuhören, ihre Wünsche ernst zu nehmen und gemeinsam eine Abschiednahme zu gestalten, die wirklich zu ihrem verstorbenen Angehörigen passt. „Diese persönlichen Begegnungen und das Vertrauen, das mir dabei entgegengebracht wird, haben mich dem Handwerk noch nähergebracht“, ist Emily überzeugt. Da verwundert es natürlich nicht, dass die 25-jährige Bestattermeisterin den Wunsch hat, dass noch mehr Menschen die Liebe zum Bestatterhandwerk entdecken. „Gleichzeitig ist es mir wichtig, das Ansehen des Handwerks ganz allgemein zu steigern. Wir sind schließlich die Zukunft von morgen!“

Maximilian Buerger – Stuckateur
Mit 21 Jahren ist Maximilian Buerger ein sehr junger Meister und Betriebsinhaber aus Wetter/Ruhr. Aber der Stuckateurmeister hat eben nicht nur früh gewusst, was er will, er ist es auch direkt und ohne Umwege angegangen. Es mag hier sicherlich geholfen haben, dass seine Eltern schon früh erkannt haben, dass ihr Sohn im Handwerk gut aufgehoben wäre. „Meine Eltern haben mir die Perspektiven und Möglichkeiten im Handwerk aufgezeigt und mich auf diesem Weg bestärkt“, sagt er. Auch in der Schule ist sein Interesse gefördert worden. Dazu kommt sein ehemaliger Arbeitgeber David Kunert, ebenfalls Stuckateurmeister, der dem jungen Maximilian erste praktische Erfahrungen ermöglicht, durch Praktika oder Ferienjobs. „Auf diese Weise habe ich viele Einblicke bekommen, die mir gezeigt haben, wie vielfältig und erfüllend der Beruf sein kann. Und damit war mein Weg ins Handwerk geebnet“, berichtet Maximilian.

Die Einblicke haben dem 21-Jährigen die Vielseitigkeit des Stuckateur-Handwerks aufgezeigt. „Ich arbeite mit unterschiedlichen Materialien, an verschiedenen Orten mit immer neuen Menschen. Und ich sehe am Ende des Tages, was ich in den vergangenen Stunden geschaffen habe“, sagt er. Für ihn steckt in jedem Fall immer echtes Handwerk und Können hinter seiner Arbeit – „egal, ob es saubere Putzarbeiten sind, kreative Oberflächen oder auch denkmalgeschützte Stuck-Elemente“. Ein weiterer Aspekt, den er an seinem Beruf schätzt, ist die Verbindung von Tradition und Moderne. „Als Stuckateur kann ich altes Handwerk bewahren und gleichzeitig mit innovativen Techniken und Materialien arbeiten – etwa bei der energetischen Sanierung oder bei der Innendämmung“, erzählt Maximilian.

Von einem prägenden Erlebnis, das ihm das Handwerk noch nähergebracht hat, kann der 21-Jährige berichten. „Mein Vater hat ein Nachbarhaus aus dem Jahr 1914 gekauft, unsere Familie hat es von Grund auf kernsaniert und mit eigenen Händen wieder aufgebaut. Dabei habe ich hautnah erlebt, was es bedeutet, etwas mit handwerklichem Können zu erschaffen und gleichzeitig Geschichte zu bewahren“, erinnert er sich. Das Haus, an dem viele Gewerke gearbeitet haben, hat am Ende nicht nur seinen ursprünglichen Charme bewahren können, es ist gleichzeitig modernisiert worden. „Das hat mir gezeigt, wie wertvoll echte Handwerksarbeit ist – funktional und emotional“, sagt der 21-Jährige. Seitdem, so sagt er, ist seine Leidenschaft für das Handwerk ungebrochen.

 

Neue Staffel

Persönlichkeiten aus dem Handwerk sind gefragt! Erneut sucht das Deutsche Handwerksblatt Bewerber:innen um den Titel Miss und Mister Handwerk. Ganz gleich, ob Auszubildende, Gesell:innen oder Meister:innen: Die Bewerbung ist jederzeit unter missmisterhandwerk.de/bewerbung möglich. Der Start der neuen Staffeln und dem dazugehörigen ersten Onlinevoting ist jeweils im Frühjahr. 

Im Anschluss setzt sich die Jury zusammen, um die Kandidat:innen zu bestimmen, die im Sommer bei dem bundesweiten Power People Kalender-Shooting dabei sein dürfen. 12 von ihnen werden durch das Voting festgelegt, vier weitere durch die Jury.

Auswahlkriterien sind:

- Ein gerecht verteilter Mix aus den handwerklichen Gewerken,
- eine Mischung aus Auszubildenden, Gesell:innen und Meister:innen,
- Kandidat:innen aus möglichst verschiedenen Regionen,
- und das persönliche Auftreten sowie die Botschaft, die die Kandidat:innen vermitteln möchten.

Letztlich schaffen es – nach einem weiteren Jury-Entscheid – jeweils sechs Handwerkerinnen und sechs Handwerker in den Kalender. Die auserwählten Kalender-Stars stellen sich danach dem zweiten und finalen Online-Voting vor der Wahl im nächsten Frühjahr. Dieses bietet die Möglichkeit, sich im Online-Ranking einen guten Platz zu sichern, um damit beim Finale zu profitieren. Neben den Ergebnissen des abschließenden Online-Votings sind objektiv bewertete Kriterien wie Engagement im Handwerk und Social Media sowie die Wertung der Jury ausschlaggebend, wer Miss und Mister Handwerk 2027 wird. Danach vertreten die neu gewählten Titelträger:innen als Botschafter:innen ein Jahr lang das Handwerk. Zusätzlich winkt den Gewinner:innen eine Reise.

DANKE FÜR IHRE FREUNDLICHE UNTERSTÜTZUNG:
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