Selbstbeschreibung:
Ich bin Nicola Albrecht, 30 Jahre alt und wohne in Berlin. Seitdem ich denken kann, begleitet mich das Handwerk. Und doch galt es lange als etwas, das nicht für mich gedacht war. Stigmatisiert als Männerdomäne, verbunden mit Bildern, in denen ich mich nicht wiederfand. Also schlug ich beruflich zunächst einen anderen Weg ein. Mit zunehmendem Alter jedoch bekam das Handwerk eine immer größere Bedeutung in meinem Leben. So bedeutend, dass ich all die Sicherheit, die ich mir über die Jahre aufgebaut hatte, hinter mir ließ, denn ich spürte, dass das Handwerk stärker als die Unsicherheit war. Also habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Zu finden bin ich in der Elektrotechnik.
Das tue ich am liebsten in meiner Freizeit:
In meiner Freizeit bin ich selten einfach nur am „Nichts-tun“. Ich bin jemand, der sich gerne ausprobiert, Dinge beobachtet, festhält, weiterdenkt. Ich beschäftige mich viel mit Fotografie und Social Media, weil ich es liebe, Momente, Prozesse und Details einzufangen. Mich reizt nicht nur das fertige Ergebnis, sondern vor allem der Weg dahin – Entwicklungen, Fehler, Fortschritte, Stimmungen. Ich mag es, Dinge sichtbar zu machen, die sonst oft übersehen werden. Gleichzeitig bin ich sehr vielseitig. Ich interessiere mich für viele Bereiche, lerne gerne Neues, gehe neue Wege und hinterfrage, wie man Dinge auch anders lösen kann. Mich motiviert es, mich weiterzuentwickeln – nicht nur in einem Bereich, sondern in allem, was zu meinem Leben gehört. Alles, was ich mache, hängt irgendwie zusammen: Handwerk, Kreativität, Technik, Ausdruck. Ich probiere aus, verbinde, verbessere, verwerfe und starte neu. Genau darin finde ich Ruhe, Fokus und Motivation.
Warum möchte ich Miss/Mister werden:
Ich stehe für ein Handwerk, das lebt. Für ein Handwerk, das sich zeigt, das sich weiterentwickelt und das den Mut hat, neue Wege zu gehen. Nicht losgelöst von seiner Herkunft, sondern aus ihr heraus. Ich erlebe jeden Tag, wie viel Wissen, Kraft, Kreativität und Persönlichkeit darin steckt – und wie wenig davon nach außen sichtbar ist. Genau das möchte ich verändern. Ich will dem Handwerk eine Stimme geben, die nahbar ist. Bilder schaffen, die bleiben. Ein Gefühl vermitteln für das, was dieser Bereich wirklich ist: ein Ort, an dem Menschen wachsen, sich finden und etwas aufbauen, das Bestand hat und genau dieses Medium ist "Baublondie". Miss Handwerk ist für mich eine Möglichkeit, meinem Weg eine neue Tiefe zu geben.







